Bistum Trier spart und schließt Akademie

Trier (DT/KNA) Das Bistum Trier schließt zum Jahresende seine Akademie. Diese Entscheidung und weitere Sparbeschlüsse gab der Trierer Bischof Stephan Ackermann am Freitag vor Journalisten in der Moselstadt bekannt. Unter anderem wird die verbandliche Jugendarbeit in eine noch zu gründende Abteilung „Jugend“ im Bischöflichen Generalvikariat integriert. In der Hochschulseelsorge werden drei Stellen gestrichen, in der Büchereiarbeit fällt eine Stelle weg. Die jetzt bekanntgegebenen Sparbeschlüsse resultieren aus mehreren Klärungsprozessen zur Kostensenkung im Bistum Trier. Diese Prozesse waren im Zusammenhang mit einem in dem Bistum im Oktober 2010 in Kraft gesetzten Beschluss zur Kostensenkung eingeleitet worden. Gemäß diesem Beschluss will das Bistum die Kosten dauerhaft um 40 Millionen Euro senken; bis Ende 2016 soll eine Senkung um 30 Millionen Euro erreicht werden. Das Bistum wies zur Begründung darauf hin, dass seine Haushalte in den vergangenen Jahren stets nur durch Entnahmen in Millionenhöhe aus der Rücklage hätten ausgeglichen werden können. Zu den Einsparungen sollen aus den insgesamt zwölf Klärungsprozessen erwachsende Maßnahmen nach Angaben des Bistums mit gut 5, 5 Millionen Euro beitragen. Noch keine Entscheidungen sind nach Darstellung des Trierer Generalvikars Georg Holkenbrink im Blick darauf gefallen, wie bei den Kindertageseinrichtungen künftig jährlich 2, 7 Millionen Euro und bei der Bistumszeitung „Paulinus“ 400 000 Euro eingespart werden sollten. Zwar müssten auch Stellen abgebaut werden, um das Kostensenkungsziel zu erreichen. Man werde sich aber darum bemühen, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden, könne das jedoch nicht garantieren.