Bibel-Ausstellung in der Bayerns Staatsbibliothek

München (DT/KNA) Unter dem Titel „Das Alte Testament und sein Umfeld“ zeigt die Bayerische Staatsbibliothek in ihrer Schatzkammer wertvolle Stücke aus ihrem Bestand. Vom 18. Juli bis 30. August sind 31 Handschriften und Drucke rund um die hebräische Bibel zu sehen, wie es in der Ankündigung heißt. Darunter finden sich der „Babylonische Talmud“ aus dem Jahr 1342. Die Staatsbibliothek hütet die einzige vollständig erhaltene mittelalterliche Handschrift. Präsentiert werden die „Predigten des Origines“ oder die von Hans Mielich illuminierten „Bußpsalmen“ des Orlando di Lasso. Ein besonderes Exponat ist auch das illustrierte hebräische Festtagsgebetbuch, ein Machsor aus dem 15. Jahrhundert. Die reiche Jiddicca-Sammlung der Bibliothek wird repräsentiert durch ein illustriertes Altes Testament in Jiddisch aus dem Jahr 1796. Die christlichen Bibeln sind vertreten durch die „Furtmeyr-Bibel“ und die „Lutherbibel“ von 1551. Auch der Goldene Münchner Psalter aus dem England des 13. Jahrhunderts ist zu sehen.