Anschläge auf Kirchen in Österreich

Wien (DT) Im niederösterreichischen Amstetten kam es am vierten Adventsonntag zu Brandanschlägen in drei katholischen Kirchen. Die weitgehend ausgebrannte Klosterkirche in Amstetten bleibt „bis auf Weiteres für alle gottesdienstlichen Handlungen gesperrt“, teilten die Franziskanerinnen auf ihrer Homepage mit. Der Schaden gehe in die Millionen. Schwer beschädigt wurden mehrere Kunstgegenstände, aber auch ein fast 200 Jahre alter Beichtstuhl. Sie gehe davon aus, dass die Klosterkirche mindestens ein halbes Jahr gesperrt bleiben werde, sagte Generaloberin Franziska Bruckner am Heiligen Abend zur „Austria Presse-Agentur“. Nur geringer Schaden entstand dagegen bei zwei weiteren Anschlägen vom Sonntagvormittag auf die Stadtpfarrkirche St. Stephan und die Herz-Jesu-Kirche. Wer die Brände in den drei Kirchen gelegt hat, ist nach wie vor unbekannt. Nach dem Täter wird gefahndet. Erst vor wenigen Wochen hatte ein junger Mann schwere Verwüstungen in der St. Peter-Kirche in Graz angerichtet.