Hoch hinaus auf den Großglockner

Bergwandern im Herbst verspricht traumhafte Ausblicke – und lehrreiche Einblicke
Foto: dpa | Über die Hochalpenstraße.
Foto: dpa | Über die Hochalpenstraße.

Besucher der Großglockner Hochalpenstraße genießen jetzt den prachtvollen „Goldenen Herbst“ im Hochgebirge. Eine Panoramafahrt von den Tallagen mitten ins Herz des Nationalparks Hohe Tauern bietet traumhafte Ausblicke.

Der Herbst im Hochgebirge ist der schönste Vorbote auf den bevorstehenden Winter: Golden leuchten die Lärchen, die grandiose Fernsicht lässt die zahlreichen Dreitausender des Nationalparks näher rücken. Von den Aussichtspunkten und Terrassen der Hütten, Gasthäuser und Läden entlang der Großglockner Hochalpenstraße genießen Wanderer die spätsommerlichen Sonnenstrahlen.

Am Fuße des höchsten Berges Österreichs, dem Großglockner mit seinen 3 798 Metern laden Lehrpfade, Wanderwege und Gipfeltouren in der „Glocknerregion“ zu Naturerlebnissen im Spätherbst. Um Ausflüge rund um den Großglockner jetzt noch attraktiver zu machen, bietet die Großglockner Hochalpenstraßen AG ab 1. Oktober 2013 bis zur Wintersperre den vergünstigten Herbsttarif an.

Der Herbst ermöglicht noch schöne Ausfahrten zum Großglockner und in die Gebirgswelt des Nationalparks Hohe Tauern. Gerade an jenen goldenen Herbsttagen, an denen sich in den Tallagen ab und an der Nebel hält, eröffnet das Hochgebirge traumhafte Ausblicke. Sofern es die Wetterverhältnisse zulassen, ist die Großglockner Hochalpenstraße noch bis Ende Oktober/Anfang November geöffnet.

Wen es raus in die Natur zieht, dem stehen kurzweilige Themenlehrpfade wie etwa am Piffkar (Naturlehrweg „Lärchen Wiesen“ – 30 Minuten), am Hochtor („Kelten- Säumer- und Römerweg“ – 30 Minuten) oder in Schöneck („Wunderwelt Glocknerwiesen“ – 10 Minuten) zur Auswahl. Für ein echtes Gipfelerlebnis geht's von der Edelweißspitze auf einer beeindruckenden Kammwanderung auf den Baumgartlkopf (2 623 Meter) und den Hirzkarkopf (2 548 Meter) mit grandiosem Blick ins Rauriser Seidlwinkltal oder vom Hochtor auf den 3 018 Meter hohen Brennkogel. Eine wunderbare Rundwanderung bietet sich vom Alpinzentrum Glocknerhaus an: Von hier führt der Weg zum Margeritzenstausee, zum Sandersee und weiter zur Kaiser-Franz-Josefs-Höhe. Rauschende Gletscherbäche, Steinmandln, eine Hängebrücke, kreisende Adler und glitzernde Serpentinit-Blöcke zählen zu den Wegbegleitern.

Die Ausstellungen „Alpine Ökologie“ (im Haus Alpine Naturschau), „Passheiligtum Hochtor“ und im Besucherzentrum auf der Kaiser-Franz-Josefs-Höhe sowie die dort befindlichen Geschäfte und Gastronomiebetriebe sind bis zur Wintersperre geöffnet. Ausgenommen ist die Ausstellung „Die Erfolgsgeschichte des Automobils“, die ab Mitte Oktober abgebaut wird. DT/TP

Mehr Infos unter www.grossglockner.at

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