Paris

Kampf gegen die Flammen

Die Rettung von Notre-Dame als TV-Dokumentation.

Brand von Notre-Dame
Ein Feuerwehrmann (l) versucht, das Feuer in der Kathedrale Notre-Dame zu löschen. Foto: Michael Euler (AP)

Die Flammen in der Kathedrale Notre Dame haben die Welt in Schrecken versetzt. Nun hat eine Dokumentation „Notre-Dame: Kampf gegen die Flammen“ von National Geographic das Geschehen nachgezeichnet und die Rettung in den Blick gebracht. Die Euronews-Reporterin Anelise Borges, die damals vor Ort berichtete, kommt in der Dokumentation zu Wort, um ihre Eindrücke aus den ersten Stunden nach dem Brand zu schildern. Sonst kommen besonders Feuerwehrleute zu Wort, besonders General Jean-Marie Gontie, der für die Rettungsaktion verantwortlich war.

Chronologie der Ereignisse nachzuvollziehen

Durch die Einblendung von Uhrzeiten kann der Zuschauer genau die Chronologie der Ereignisse nachvollziehen. Mit 3-D-Konstruktionen werden die Rettungsarbeiten noch anschaulicher gemacht, die Feuerwehrleute mussten in der Nähe der Hitze von bis zu 1000 Grad arbeiten.  Beteiligt waren an den Löscheinsätzen mehr als 600 Feuerwehrleute aus 60 örtlichen Feuerwachen, die das Wasser von zwei Schiffen aus der Seine gepumpt und über hunderte Meter lange Schläuche geleitet haben.  

Rettung der liturgischen Gegenstände und Reliquien

Der Film nimmt auch besonderes Augenmerk auf die Rettung der liturgischen Gegenstände und Reliquien. Leider kommt der Hauptkaplan der Pariser Feuerwehr, Jean-Marc Fournier, in der Dokumentation nicht zu Wort, der damals sagte:  „Jeder weiß, dass die Dornenkrone eine absolut einzigartige und außergewöhnliche Reliquie ist, aber das Allerheiligste ist unser Herr, der wirklich in seinem Leib, seiner Seele, als Gott und Mensch gegenwärtig ist.“

DT/ari

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