Fatima

„Ich kann nur Zeugnis geben“

Der auf wahren Tatsachen beruhende Film „Das Wunder von Fatima – Moment der Hoffnung“ ist aus der Sicht der Seherkinder gedreht.

Marco Pontecorvo
Der Film „Das Wunder von Fatima – Moment der Hoffnung“ von Marco Pontecorvo nimmt die Sicht der Seherkinder ein. Foto: epa ansa Onorati (ANSA)

Ein neuer Kinofilm will die Botschaft von Fatima nach dem 100. Jahrestag der Marienerscheinung 1917 unterstützen. In „Das Wunder von Fatima – Moment der Hoffnung“ von Marco Pontecorvo gelingt es, die Sicht der Seherkinder einzunehmen.

Besuch im Kloster

Im Film besucht der agnostische Nichols (Harvey Keitel) im Jahr 1989 die in einem Kloster in Coimbra lebende Schwester Lúcia dos Santos (Sônia Braga), weil er über Fatima schreiben möchte. Weil er sich auf die Angaben der Seherin stützt, basiert der Film auch auf den Erinnerungen von Lúcia. Als weitere dramaturgische Ebene ist die Beziehung der zehnjährigen Tochter Lúcia  zu ihrer Mutter zurzeit der Marienerscheinung Thema. Der Bürgermeister des Dorfs sieht die Erscheinungen als „Aberglaube“ an.

Bericht über Erscheinungen

Er versucht größere Menschenansammlungen zu verhindern und ist ein Vertreter der Republik Portugal, die seit ihrer Ausrufung 1910 von Freimaurern unterwandert war und sich die Beseitigung des Katholizismus zum Ziel gesetzt hatte. Durch die unterschiedlichen Handlungsstränge vermeidet der Regisseur, nur schon Bekanntes darzustellen. Aber natürlich ist auch die Erscheinung vor den drei Hirtenkindern am 13. Mai Thema im Film sowie die Aufforderung der erschienenen „schönen Dame“, jeden Tag den Rosenkranz für den Weltfrieden zu beten und ihre Leiden für die Bekehrung der Sünder aufopfern. Auch macht der Film deutlich, was die Kinder gegenüber der Öffentlichkeit erleben mussten. Die die Authentizität der Darstellung untermauert Lúcia in der Rahmenhandlung des Films mit den Worten: „Ich kann nur Zeugnis geben, ich habe nicht Antworten für alles.“ DT/ari

Der Trailer zum Film: 

Lesen Sie eine ausführliche Filmkritik zu „Das Wunder von Fatima – Moment der Hoffnung“ von Marco Pontecorvo in der kommenden Ausgabe der Tagespost.

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