Bioethik

Geboren werden, leben und sterben in der Sicht von Robert Spaemann

Der moderne Mensch will alles machen. Auch das Leben soll von seinem Beginn bis zu seinem Ende der Machbarkeit unterworfen werden. Ein katholischer Philosoph erhebt Einspruch. Manfred Spieker referiert die Gedanken von Robert Spaemann in der Bioethikserie der Tagespost.

Manfred Spieker referiert die Gedanken von Robert Spaemann
Robert Spaemann ergriff engagiert Partei, in Wort, Schrift und Tat. Foto: un. Foto: Archiv

Geburt, Leben und Sterben eines Menschen galt lange Zeit als unverfügbar für den Menschen. Die moderne Gesellschaft will das nicht hinnehmen und auch das Leben des Menschen unter den Primat der Technik stellen. Die gesellschaftliche Debatte um das Erlaubte wird hart geführt. Geburt, Leben, Gesundheit und Tod sollen machbar und beherrschbar sein. Viele Tabus sind bereits gefallen. 

Eine mahnende Stimme

Viele Stimmen haben nur allzu laut geschwiegen. Eine Stimme ist nie verklungen. Robert Spaemann hat zu den heiß diskutierten Fragen aus Sicht der Philosophie immer wieder Stellung bezogen.  In einem "Bioethischen Triptychon" hat der katholische Sozialethiker Manfred Spieker die Positionen Spaemanns für die Leser der Tagespost eingefangen. 

Hier sind die drei Artikel nachzulesen: 

Mit Blick auf die in allen Ländern geführten Diskussion um Sterbehilfe, assistierten Suizid, Abtreibung bis zur Geburt und noch danach, ist diese Zusammenschau der Gedanken Spaemanns ein echtes Juwel für jeden, der sich selber eine Meinung zu diesen heiklen Themen bilden möchte.  DT/pwi

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