Peter Hahne: Hat Deutschland kein Herz für Kinder?

Der bekannte Publizist Peter Hahne kritisiert die lieblose Einstellung der Deutschen zu Kindern.

Peter Hahne, TV-Moderator und Bestseller-Autor
TV-Moderator und Bestseller-Autor Peter Hahne. Foto: ZDF/Svea Pietschmann. Foto: unbekannt

Der bekannte TV-Moderator und Bestseller-Autor Peter Hahne kritisiert in einem Gastbeitrag für die „Tagespost“ die lieblose Einstellung der Deutschen zu Kindern: „Fremdschämen für eine Nation, die große Sonntagsreden über Kinderfreundlichkeit schwingt, doch kein Herz für Kinder hat. In der Realität haben die Kleinen nämlich keine Lobby. Legehennen und Wanderkröten genießen hierzulande objektiv größeren Schutz als ungeborene oder frei laufende Kinder.“

Hahne: Regierungskoalition steht kurz davor, das Werbeverbot für Abtreibung zu kippen

In anderen Ländern, wie etwa den Vereinigten Staaten, sei es anders: „In den USA stoppt der gesamte Verkehr, wenn ein Kind über die Straße will. Bei uns gibt's Hotels und Restaurants mit Kinderverbot und eine „GroKo“, die kurz davor steht, das Werbeverbot für Abtreibung zu kippen. Mit einer „C“-Partei, deren neue Führungskandidaten sich bereits den Grünen andienen. Gender lässt grüßen.“

Abtreibungslobby bekommt in den USA keinen staatlichen Cent mehr

Hahne weiter: „Und dem ach so verhassten Präsidenten Trump mit seinem frommen evangelikalen Vize ist es sogar wichtig, einen Lebensschützer als obersten Richter durchzukämpfen. Auch die Abtreibungslobby bekommt keinen staatlichen Cent mehr. Und bei uns müssen Lebensschützer von der Polizei geschützt werden, wenn sie ihr demokratisches Recht auf Demonstration wahrnehmen wollen. Die evangelische Kirche warnt sogar vor ihnen. Was für eine ethische Verwilderung.“

Warum Peter Hahne Deutschland nicht für ein kinderfreundliches Land hält, erfahren Sie in der aktuellen Ausgabe der „Tagespost“ vom 29. November 2018. Kostenlos erhalten Sie diese Ausgabe hier.

DT