Mit christlicher Kultur in die amerikanischen Charts

Die US-Sängerin Lauren Daigle feiert große Erfolge – mit Charme und Charisma.

Lauren Daigle
Lauren Daigle leading in the college environment of North Point Ministries. Foto: Atl152, Wikimedia. Lizenz: CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/).

Lauren Daigle ist hip. Am 9. Oktober hat sie einen American Music Award in der Rubrik „Contemporary Inspirational“ abgeräumt. Ihr kurz zuvor veröffentlichtes neues Album stieg in den offiziellen amerikanischen Albumcharts gleich auf Platz drei ein. Ein Mega-Erfolg, der selbst in den USA nur wenigen christlichen Sängern vergönnt ist.

Debütalbum gewann zahlreiche Musikpreise

Im April 2015 veröffentlichte Lauren Daigle mit „How can it be“ ihr Debütalbum, das die Spitze der christlichen Charts erreichte und zahlreiche Musikpreise gewann. Der Verkauf von einer Million Tonträgern in den USA wurde mit Platin honoriert. Zudem erhielt sie für ihre Singles „How Can It Be“, „Trust In You“ und „First“ jeweils eine Goldene Schallplatte. Gibt es etwa doch noch eine Pop-Welt neben Metal- und Grunge-Gegrunze? Die Titel ihrer Lieder, wie „Light of the world“, „Turn Your Eyes Upon Jesus“ oder „Salt & Light“, sprechen für sich.

Weder feministisch noch frömmelnd

Die charmante Chanteuse, deren Markenzeichen ihr ansteckendes Lachen ist, kommt weder angestrengt feministisch, noch als bigotte Frömmlerin daher. Sie hat es nicht nötig, ihre Message in die Köpfe ihrer Hörer zu prügeln, wie es die Micky-Maus-Soubretten Ariana Grande oder Miley Cyrus mit antichristlichen Hasstiraden allzu oft vorexerzieren. Das liegt auch an ihrem natürlichen Charisma. Da nimmt es nicht Wunder, dass sie weder die Modepeinlichkeiten einer Lady Gaga nachahmt, noch publicityträchtige Skandale wie Nicki Minaj einsetzt. Lauren Daigle verkörpert statt der momentan grassierenden Pop-Okkultur (Okkultismus plus „Kultur“) einen Ausdruck lebensfreundlicher christlicher Kultur. Vor allem ist sie überzeugt von dem, was sie macht, wie sie in einem Interview mit dem Musikfachblatt „Billboard“ betont. Man müsse schon, so Daigle, „authentisch gegenüber sich selbst bleiben“, und das tun, „wofür Gott dich erschaffen hat“.

Lauren Daigle stammt aus einer christlichen Familie

An christlichem Hintergrund fehlt es ihr nicht. Daigle wuchs in Lafayette in Louisiana in einer christlichen Familie auf. Auf ihrer Homepage verrät sie, dass sie als Teenager die Musik beinahe abgeschrieben hätte, weil sie am Pfeifferschen Drüsenfieber erkrankte. Im Nachhinein erkennt sie in diesem Schicksalsschlag einen Fingerzeig Gottes. Während der Krankheit war es ihr fast zwei Jahre unmöglich, zur Schule zu gehen. Bald darauf absolvierte sie ein anderthalbjähriges Unterrichtsprogramm in sechs Monaten. Danach nahm sie ein Jahr Auszeit und reiste nach Brasilien, um Missionsarbeit zu leisten, bevor sie auf der Louisiana State University einen Studiengang in „Child and Family Studies“ abschloss.

Mit christlichen Songs in die US-Charts. – Lesen Sie den kompletten Beitrag von Burkhardt Gorissen über Lauren Daigles kometenhaften Aufstieg in der aktuellen Ausgabe der Tagespost vom 25. Oktober 2018. Kostenlos erhalten Sie diese Ausgabe hier.

DT