Merkel eröffnet neues Haus für Bundeskulturstiftung

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat am Dienstag den neuen Sitz der Bundeskulturstiftung in Halle eröffnet. Nach Jahren des Provisoriums sind nun alle Abteilungen der Stiftung unter einem Dach vereint. An dem markanten Haus wurde rund zwei Jahre gebaut. Nach bisherigen Angaben wurden rund 4,5 Millionen Euro investiert. Die Bundeskulturstiftung wurde 2002 in Halle gegründet. Sie gilt als eine der größten öffentlichen Kulturstiftungen Europas und fördert innovative Kulturprojekte. Literaturnobelpreisträger Günter Grass hatte sich für die Gründung einer Kulturstiftung des Bundes und für Halle als Sitz engagiert. Der energiesparende Neubau entstand auf einer rund 760 Quadratmeter großen Baulücke direkt neben dem Hauptportal des Fachwerkensembles der Franckeschen Stiftungen – dieser Komplex der historischen Schulstadt steht seit Jahren auf der deutschen Vorschlagsliste zur Aufnahme ins Unesco-Welterbe. Nach bisherigen Angaben stehen der Stiftung jährlich aus dem Haushalt des Kulturstaatsministers Bernd Neumann (CDU) etwa 35 Millionen Euro zur Verfügung. DT/dpa