Landesausstellung über Otto den Großen

In einer neuen Landesausstellung von Sachsen-Anhalt geht es ab 26. August um Otto den Großen (912–973) und die Grundlagen des europäischen Kaisertums. Im Magdeburger Kulturhistorischen Museum gibt es nach Ausstellungen über die Person Ottos im Jahr 2001 und über das Heilige Römische Reich Deutscher Nation im Jahr 2006 nun auch einen Blick auf die Vorgeschichte seit der Antike, wie das Museum ankündigte. Anlass ist der 1 100. Geburtstag Ottos des Großen in diesem Jahr. Die Schau soll belegen, wie Otto der Große bewusst an die Tradition des Kaisertums der römischen Antike anknüpfte. Nach dem Fund der sterblichen Überreste von Ottos erster Gemahlin Editha vor vier Jahren sind die Kaiserinnen nun ein weiterer Ausstellungsschwerpunkt. Gezeigt werden rund 350 hochrangige Exponate, darunter Leihgaben aus den Vatikanischen und Kapitolinischen Museen in Rom. Sie sollen auf einer Fläche von rund 1 200 Quadratmetern Macht, Anspruch und Repräsentation kaiserlicher Herrschaft in Antike und Frühmittelalter verdeutlichen. Auch die beiden großen Kirchen beteiligen sich mit begleitenden Vortragsreihen. Zudem gibt es in Sachsen-Anhalt sieben „Korrespondenzorte“ mit Beiträgen zu der Schau. DT/KNA