Kirche schafft Forum für junge Filmemacher

Die Deutsche Bischofskonferenz veranstaltet in Österreich „Augenblicke – Kurzfilme im Kino“

Mit „Augenblicke – Kurzfilme im Kino“ schafft die Kirche jetzt ein Forum für junge Filmemacher. Der Medienverleih der Diözese Linz ist im ersten Quartal des Jahres 2011 mit einem 111-minütigen Programm anspruchsvoller Kurzfilme in acht oberösterreichischen Kinos präsent, die AV-Medienstelle und Katholische Hochschulgemeinde der Erzdiözese Salzburg konnten das neue Mozartkino für zwei weitere Termine als Partner gewinnen.

„Augenblicke – Kurzfilme im Kino“ ist „kirchliche Kinoarbeit mit cineastischem Anspruch und emphatischem Blick auf den Menschen“, heißt es in einer Ankündigung. Es handelt sich um ein Projekt des Sekretariats der Deutschen Bischofskonferenz, mit dem alljährlich neuere, oft preisgekrönte Produktionen, die sonst im Strom der „Blockbuster“ kaum Chancen hätten, überhaupt erst auf die Leinwand gebracht werden.

Neben Kurzspielfilmen bilden Animations- und Dokumentarfilme, gelegentlich auch Experimentalfilme ein anspruchsvolles Programm. Die Filme entstanden zwischen 2008 und 2010 in Deutschland, aber auch Australien, Großbritannien und Argentinien. Zu den Kinoveranstaltungen werden ausführliche und bebilderte Broschüren sowie Kinoplakate zur Verfügung gestellt.

Die Kurzfilme wirken aufgrund ihrer Kürze und der dadurch bedingten dramaturgischen Verdichtungen in besonderer Weise auf das Publikum – bewegend, poetisch, zuweilen schockierend oder aber komisch, jedoch immer zum Nachdenken anregend. Sie können laut den Veranstaltern als „Zeichen der Zeit“ betrachtet werden, die Hintergründe der Befindlichkeit der Menschen und der Gesellschaft widerspiegeln. In Salzburg ist der Termin am 16. März um 20.00 Uhr; in Oberösterreich werden die Filme am 24. Februar und 24. März, jeweils 20 Uhr in Linz, Freistadt, Lenzing, Grein, Katsdorf, Kirchdorf, Lambach und Wels gezeigt. Der Eintritt kostet jeweils fünf Euro, für Studenten vier Euro. DT/KAP

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