Kirche auf sendung: In sowjetischen Lagern: Kirchen in der Eifel: St. Moriz in Coburg: Wozu Religion?

Sonntag, 24.8., 08.00 – 08.30 Uhr, MDR

Hinter Stacheldraht geboren. Kinder in den sowjetischen Lagern in der ehemaligen DDR. Von Peter Grimm. Keiner kennt ihre genaue Zahl. Sie wurden in sowjetischen Speziallagern geboren, doch nicht extra registriert. Ein Vermerk auf der Häftlingskarteikarte der Mutter – mehr Hinweise auf ihre Existenz gab es nicht. Als die Speziallager 1950 aufgelöst wurden, lernten die Kinder erstmals in ihrem Leben etwas von der Welt jenseits von Baracken, Appellplatz und Stacheldrahtzaun kennen.

Seiner Majestät Gotteshäuser. Die Kirchen Wilhelm II. in der Eifel. Von Peter J. Klein. Vor rund 100 Jahren errichtete der Evangelische Kirchenbauverein unter der Herrschaft Kaiser Wilhelm II. Dutzende neuer Kirchen.

Stationen: Im Herzen der Stadt: St. Moriz in Coburg. Von Claus Singer. Der Turm der Coburger Morizkirche ist neben der Veste weithin sichtbares Wahrzeichen der Stadt. Die Kirche spielt auch heute im städtischen Leben eine bedeutende Rolle. Eines der wichtigsten Ereignisse in der Geschichte Coburgs war sicherlich der mehrmonatige Aufenthalt Martin Luthers im Jahr 1530. Der Reformator predigte zu dieser Zeit auch mehrmals in der Morizkirche.

Das Sonntagsgespräch. Wozu braucht der Mensch Religion? Meinhard Schmidt-Degenhard im Gespräch mit Alfred Grosser. Manch einer spricht vom „Comeback des Lieben Gottes“, andere verkünden frohgemut die „Renaissance der Religion“. Wozu braucht der Mensch die Religion, fragt Moderator Meinhard Schmidt-Degenhard den Politikwissenschaftler und Historiker Alfred Grosser aus Paris. DT/KNA