Kirche auf Sendung: Ghana – die Besessenen: Franziskaner in Bayern: Das Kopftuch: Der radikale Samariter: Das Bubenproblem

Mittwoch, 5.8., 19.00 – 19.45 Uhr, ARTE

Im modernen Afrika spielen seit alters her überlieferte Glaubensvorstellungen eine sehr große Rolle. Dem will die stark wachsende christliche Pfingstbewegung ein Ende bereiten.

Nach 800 Jahren orientieren sich weltweit 18 000 Ordensleute am Beispiel des Franz von Assisi. Sie geloben Armut, Keuschheit und Gehorsam, leben das Ideal von Einfachheit und Brüderlichkeit nah bei den Menschen. Das ist die Grundlage für etwa 100 Franziskaner in Bayern, ob im barocken Kloster Vierzehnheiligen, auf dem Kreuzberg in der Rhön oder im City-Kloster in München.

In der Sendung berichten türkische Mädchen und Frauen, die in Deutschland leben, über ihre Einstellung zum Kopftuchverbot. Dabei kommen Mädchen zu Wort, die sich bewusst für das Kopftuch entschieden haben, sowie eine Familie mit drei Töchtern, die diese religiöse Tradition ablehnt.

Rupert Neudeck treibt bis heute seine Sache immer bis zum letzten. Seine Sache – das ist seit den 1970er Jahren das humanitäre Engagement in Krisengebieten weltweit. Die Dokumentation begleitet ihn zum Kloster Jakobsberg, wo er mit 20 Jahren Jesuit werden will und nach Ruanda, wo er mit ehrenamtlichen Helfern Berufsschulen errichtet.

Etwas läuft falsch in der männlichen Sozialisation. Bewegungsmöglichkeiten werden eingeschränkt, Kindergarten, Schule und das Zuhause sind weitgehend weiblich geprägt, das alles macht das Erwachsen-Werden nicht einfacher für kleine Jungs. DT/KNA