Kirche auF Sendung: Castel Gandolfo: Juden in Deutschland: Der General ist katholisch: Versorger und Fürsorger: Richard Löwenherz

Sonntag, 19.7., 15.15 – 16.00 Uhr, BFS

Die Sommerfrische des Papstes. Von Claus Singer. Sverio Petrillo ist seit vielen Jahren Direktor in Castel Gandolfo. Stolz zeigt er die Schätze der Sommerresidenz, erzählt von der Geschichte der wichtigsten Räume und zeigt die Lieblingsplätze der Päpste im Garten. Der Film von Claus Singer ist das erste größere Porträt über die päpstliche Sommerresidenz und die Menschen, die dort leben.

Jüdisch, jetzt und hier. Von Andreas Lueg. Jüdische Gemeinden in Deutschland sind die am schnellsten wachsenden in der Welt. Das liegt an der massiven Zuwanderung jüdischer Migranten aus Osteuropa. Weit über 100 000 Menschen kamen seit Mitte der 1990er Jahre: Sie verändern auf dramatische Weise das Leben der „Alteingesessenen“ – ob orthodox oder liberal – und zwingen die Gemeinschaft zur Suche nach einem neuen Selbstverständnis.

Der General, der Tod und das Leben. Wolfgang Schneiderhan, Deutschlands oberster Soldat. Von Joachim Auch. Er ist Deutschlands ranghöchster Soldat: Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan. Er ist ein Mann der leisen Töne. Erst auf Nachfrage lässt er erkennen, was ihm hilft, Entscheidungen über Leben und Tod zu fällen oder Schicksalsschläge wie den Tod seines Sohnes zu ertragen: Es ist seine tiefe Verwurzelung im Katholizismus. Das SWR-Filmteam konnte Schneiderhan über ein Jahr hinweg sowohl im offiziellen als auch in privaten Situationen begleiten.

Die Rollenbilder von Männern sind im Wandel. Die neuen Väter möchten nicht nur Versorger sein, sondern auch bei der Erziehung ihrer Kinder aktiv mitwirken. Traditionelle Rollenbilder und ökonomische Bedingungen zeigen Grenzen des „neuen Mannes“ auf. Heidrun Lieb spricht darüber mit Vätern, einer Mutter und einem Familiensoziologen.

Der Kreuzritter Richard Löwenherz. 1/2: Der Kampf gegen Saladin. Von Richard Bedser. Richard Löwenherz, der König von England, und Sultan Saladin, Herrscher über Ägypten und große Teile Vorderasiens – diese beiden Männer bekämpften sich Ende des 12. Jahrhunderts mit größter Härte und Verbissenheit. Es ist die Zeit des Dritten Kreuzzugs. Im November 1095 hatte Papst Urban II. die christliche Ritterschaft aufgerufen, nach Jerusalem zu ziehen. Damit setzte er eine Massenbewegung in Gang, mit prägendem Einfluss auf die Geschichte Europas und des Vorderen Orients. Bis heute, denn immer noch belastet die damals aufgerissene Kluft zwischen Orient und Okzident, zwischen Islam und Christentum, das wechselseitige Verhältnis. DT/KNA