Evangelische Allianz bittet SZ um Klarstellung

Die Deutsche Evangelische Allianz hat die Chefredakteure der „Süddeutschen Zeitung“ um Klarstellung zum Artikel „Alternative Fakten für die Gläubigen“ vom 19. Mai 2017 ersucht. Die Vorsitzenden der Deutschen Evangelischen Allianz, Ekkehart Vetter und Siegfried Winkler, bemängelten in einem gemeinsamen Schreiben die schlechte Recherche mit der Folge unzutreffender Behauptungen. Dabei gehe es unter anderem um die verleumderische Behauptung gegenüber Christen mit russlanddeutschem Hintergrund zur vermeintlichen grundsätzlichen Ablehnung von Flüchtlingen, die Behauptung der „Homophobie“ als angebliches Markenzeichen der Evangelikalen und die Beleidigung, „Fundamentalisten aller Religionen“ unter das „Niveau von Menschenaffen“ zu klassifizieren. Eine Antwort der „Süddeutschen Zeitung“ liege der Deutschen Evangelischen Allianz, so Generalsekretär Hartmut Steeb, bisher nicht vor. PI/DT