Der Nachlass in Filmrollen

Kloster Einsiedeln veröffentlicht kostbare Filmdokumente über sein tausendjähriges Jubiläum 1934

Die Schweizer Benediktinerabtei Einsiedeln veröffentlicht kostbare alte Filmdokumente. Sie haben die Feierlichkeiten zum eintausendjährigen Bestehen des Klosters im Jahr 1934 zum Inhalt, die damals gefilmt und im vergangenen Sommer im Klosterarchiv entdeckt wurden.

Das Kloster ließ die fünf alten 16-Millimeter-Filmrollen restaurieren und digitalisieren. Sie sind nun auch im Internet zugänglich. Gefilmt wurden die Streifen von Othmar Baur (1901–1977), der lange für „Stella Photo“ in Einsiedeln als Fotograf arbeitete und unzählige weitere fotografische und filmische Dokumente hinterließ. Ein Teil seines filmischen Nachlasses ist bereits vom Schweizer Fernsehen in der Dokumentationsreihe „Heimkino“ aufgegriffen worden, heißt es in einer Mitteilung der Schweizerischen Katholischen Presseagentur „KIPA“.

Der Archivfund erfolgte im Zuge einer umfassenden Reorganisation des historisch bedeutsamen Klosterarchivs. Bereits im Herbst 2004 hatten Abt und Konvent beschlossen, die teils akut gefährdeten Bestände zu sichern und zu erschließen. Die Bearbeitung erfolgte im Staatsarchiv Schwyz. Ziel des Projekts ist es, 2012 die wertvollen Schätze geordnet wieder ins Kloster zurückzubringen. Sie werden dann in dem architektonisch neu gestalteten Klosterarchiv zusammen mit der Musikbibliothek untergebracht. DT/KAP

www.klosterarchiv.ch