Buchmessepreis für besten Literaturfilm vergeben

Der Preis der Frankfurter Buchmesse für die beste internationale Literaturverfilmung geht in diesem Jahr an den US-Filmregisseur Todd Haynes. Ausgezeichnet wird der Film „Carol“, wie die Veranstalter am Mittwoch in Frankfurt mitteilten. Der Film beruht auf dem 1952 erschienenen Roman von Patricia Highsmith „The Price of Salt“ (deutscher Titel: Carol – Salz und sein Preis). Die Streifen mit Cate Blanchett und Rooney Mara lief in Cannes, wo Mara den Preis als „Beste Darstellerin“ erhielt. Der Film kommt im Dezember in die deutschen Kinos. „Seit Jahren arbeiten wir daran, die Zusammenarbeit zwischen der Verlags- und der Filmbranche zu intensivieren und das hier vorhandene Potenzial kontinuierlich auszubauen“, erklärte der Direktor der Buchmesse, Juergen Boos. „Mit diesem Preis wollen wir außergewöhnliche Literaturverfilmungen ins Rampenlicht rücken – und die literarischen Vorlagen, die zu diesen Produktionen inspiriert haben.“ Carol Aird (Cate Blanchett) führt eine unerfüllte Ehe mit ihrem wohlhabenden Mann Harge (Kyle Chandler). Sie lernt die junge Therese (Rooney Mara) kennen, die in einem Kaufhaus arbeitet und von einer Karriere als Fotografin träumt. Auf einer gemeinsamen Reise entwickelt sich eine ganz besondere Bindung zwischen ihnen – und schließlich die große Liebe. Harge akzeptiert das neue Glück seiner Frau jedoch nicht: Er beauftragt einen Privatdetektiv damit, dem frisch verliebten Paar zu folgen und entscheidende Beweise für das laufende Scheidungsverfahren zu sammeln. Carol muss schon bald um das Sorgerecht für ihre geliebte Tochter kämpfen. DT/dpa