Impulse des „Instituts für Ehe und Familie“ für Tagespost-Leser

Positive Kommunikation

Ermutigung ist ein Ausdruck von Liebe und Respekt.
Positive Kommunikation - Familien-Tipp für die Corona-Zeit
Foto: Frank Leonhardt (dpa) | Ermutigen macht stark und gibt Selbstvertrauen.

Durch unseren Kommunikationsstilwird unsere Liebesfähigkeit in der Familie stark sichtbar. Beleuchten und überprüfen Sie Ihre Sprechgewohnheiten mit Ihrem Ehepartner, Ihren Kindern und Teenies. Durch positive Kommunikation entstehen positive Beziehungen. Sie beeinflusst das Beziehungsklima, egal ob Zuhause oder im Betrieb. Sie fördert Kooperation und minimiert Konkurrenz. Zur positiven Kommunikation und dem Ausdruck der Liebe gehören Lob und Ermutigung.

Motive überprüfen

Lesen Sie auch:

Hinter allem Positiven, das Sie über Lob schon gehört haben, liegt die Gefahr, dass wir dabei nur die Gewinne (das fertige Produkt, die gelungene Leistung, das Erreichen von Zielen) oder den Gewinner (seine Gönnerschaft, die Erwartungen an ihn) loben. Kinder fühlen sich dann für den Moment zwar wertvoll, bleiben später aber enttäuscht zurück, weil sie merken, dass sie gar nicht selbst gemeint waren, sondern nur ihre Leistungen. Hier sind wir als Eltern herausgefordert, unsere Motive zu überprüfen.

Ermutigen macht stark

Als Signal der Aufmerksamkeit stärkt die Ermutigung das Vertrauen zu sich, weckt eigene Möglichkeiten und das Zugehörigkeitsgefühl. Ermutigung honoriert auch Versuche, Bemühung, Fleiß – nicht nur Fortschritt und Ergebnis. Sie ist Ausdruck von Liebe und Respekt ohne vorausgehende Erwartungshaltung. Das ermutigte Kind fühlt sich wertvoll, so wie es ist. Das Kind wird als Kind geliebt, ohne Wenn und Aber. Der Maßstab der Beurteilung liegt in ihm. Der Gründer der Individualpsychologie, Alfred Adler, sagt dazu: „Wenn ich jemanden ermutige, brauche ich von Erziehung und Psychologie nichts zu verstehen.“

In Zusammenarbeit mit dem Institut für Ehe und Familie (IEF) in Wien, einer Einrichtung der Österreichischen Bischofskonferenz, bietet Ihnen „Die Tagespost“ für die Dauer der Corona-Krise täglich einen Tipp für Ehen und Familien. Weitergehende Hintergründe, Informationen und Analysen finden Sie in Ihrer jeden Donnerstag erscheinenden TAGESPOST sowie auf www.ief.at/coronahilfe.

 

Die Printausgabe der Tagespost vervollständigt aktuelle Nachrichten auf die-tagespost.de mit Hintergründen und Analysen. Kostenlos erhalten Sie die aktuelle Ausgabe

Weitere Artikel
Johannes Reinprecht mit seiner Frau Marietta bei der Erneuerung des Eheversprechens
Ehe

„Den Brautleuten noch besser dienen“ Premium Inhalt

Wie die Ehevorbereitung in Österreich vertieft wird, und warum Zeugen gelungenen Ehelebens gesucht sind, erklärt der Direktor des Instituts für Ehe und Familie (IEF), Johannes Reinprecht.
04.09.2021, 13  Uhr
Stephan Baier
Der Heilige Josef: Ein Vorbild auch für heutige Väter.
Josefsjahr

Heiliger Josef: Ein wahrer Liebender Logo Johann Wilhelm Naumann Stiftung

Der Heilige ist nach wie vor ein Vorbild für Familienväter. Das Josefsjahr bietet die Chance, den stillen Heiligen neu kennen zu lernen. Seine Liebe überschreitet Grenzen.
19.03.2021, 07  Uhr
Giuseppe Attilio Mattanza 
Themen & Autoren
Magdalena Sutter Alfred Adler Ehe Ehepartner Enttäuschung Familien Konkurrenz Liebe

Kirche