Wasser geht langsam zurück

Papst betet für überschwemmten Wallfahrtsort Lourdes
Foto: dpa | Wegen des Hochwassers musste der Zugang zu den heiligen Stätten des Wallfahrtsbezirks geschlossen werden.
Foto: dpa | Wegen des Hochwassers musste der Zugang zu den heiligen Stätten des Wallfahrtsbezirks geschlossen werden.

Vatikanstadt (DT/KNA) Papst Benedikt XVI. betet für den von einer Überschwemmung heimgesuchten Pilgerort Lourdes. Beim Mittagsgebet auf dem Petersplatz äußerte er sich besorgt über die Lage in dem französischen Marienwallfahrtsort am Fuß der Pyrenäen. Das Hochwasser des Flusses Gave de Pau hatte auch die Mariengrotte erreicht. Dort ist 1858 dem damals 14-jährigen Hirtenmädchen Bernadette Soubirous die Muttergottes erschienen. Unterdessen teilte der Krisenstab in Lourdes am Sonntag mit, dass die Fluten langsam zurückgingen. Seit den frühen Morgenstunden sinke der Pegel des Gave. Er liege jedoch noch immer drei Meter höher als gewöhnlich. Am Samstag musste der Zugang zu den heiligen Stätten des Wallfahrtsbezirks geschlossen werden. Rund 450 Pilger aus aller Welt wurden von der Feuerwehr in Sicherheit gebracht. Starke Niederschläge in den Bergen hatten den Gave stark ansteigen lassen. Der Fluss passiert in Lourdes eine Engstelle.

Lourdes ist einer der berühmtesten Wallfahrtsorte der Welt. Jahr für Jahr reisen mehrere Millionen Pilger, darunter auch Zehntausende Kranke und Behinderte, nach Lourdes. Immer wieder kommt es zu Heilungen, die durch ein internationales Ärztekomitee geprüft werden.

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