TSG Hoffenheim: Pfarrer segnen neues Stadion

„Mit Gottes Hilfe soll es ein Ort des Fairplays sein“

Sinsheim (DT/KNA) Auch in ihrem neuen Stadion müssen die Spieler von Fußball-Herbstmeister TSG Hoffenheim nicht auf göttlichen Beistand verzichten. Vor der offiziellen Stadioneröffnung am Samstag gaben die beiden Ortspfarrer des 3 000-Seelen-Dorfs der neuen Rhein-Neckar-Arena im benachbarten Sinsheim den kirchlichen Segen. Mit Gottes Hilfe solle das Stadion ein Ort des Fairplay und der freundschaftlich-respektvollen Begegnung zwischen Spielern und Fans sein, betonte der katholische Pfarrer Wolfgang Oser. Sein evangelischer Kollege Werner Bär betete darum, dass sich der Fußball an diesem Ort von seiner besten Seite präsentiere. Auch auf den Rängen solle ehrliche Begeisterung niemals in Fanatismus und Gewalt umschlagen. Hoffenheims Mäzen und Stadion-Bauherr Dietmar Hopp empfand die kleine kirchliche Feier als „schönen Moment in einer Region, in der sehr viele gläubige Menschen leben“, wie er sagte. Er glaube allerdings nicht, dass seine Überraschungsmannschaft auf die Hilfe von oben angewiesen sei, um ihr „kleines Fußballwunder“ fortzusetzen. Das neue, gut 30 000 Zuschauer fassende Stadion wurde am Samstag mit einem Freundschaftsspiel gegen eine Auswahl aus der Region eröffnet, das Hoffenheim mit 6:2 gewann. Das erste Bundesligaspiel folgt gegen Energie Cottbus.

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