Katholische Universität Lublin ehrt Kardinal Cordes

Warschau (DT/stm) Paul Josef Kardinal Cordes (75), Präsident des Päpstlichen Rates „Cor Unum“, ist am 2. Oktober an der renommierten Katholischen Universität in Lublin (KUL) die Ehrendoktorwürde verliehen worden. Wie Professor Wies³aw Przygoda in seiner Laudatio hervorhob, ist diese Auszeichnung eine Anerkennung des großen Beitrags von Kardinal Cordes daran, dass die Charismen von Laien in der Kirche mehr gefördert werden und dass neue geistliche Bewegungen und Gemeinschaften in der Kirche einen Raum gefunden haben, um das christliche Leben zu erneuern. „Leben und Werk von Kardinal Cordes können mit diesen drei lateinischen Worten zusammengefasst werden: Caritas, Communio, Ministerium“, so Professor Przygoda. Cordes erinnerte in seiner Dankesrede an den Zusammenhang von sozialem Dienst und gelebtem christlichem Glauben. „Wenn wir die Sozialdoktrin der Kirche von der christlichen Erfahrung lösen, so wird daraus ein politisches Manifest ohne Seele. Die Sozialdoktrin verlangt vom Christen konkrete Aufgaben: Sein Glaube muss gegenüber anderen Menschen Fleisch werden.“ Gegenüber der „Die Tagespost“ hob Kardinal Cordes seine besondere Freude darüber hervor, an „der Universität, an der Karol Wojty³a gelehrt hat“ ausgezeichnet zu werden.

Zu den Gratulanten gehörten neben dem polnischen Nuntius auch der Primas von Polen, Kardinal Józef Glemp, und der Metropolit von Krakau, Kardinal Stanis³aw Dziwisz.

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