Imam: Fasten ist religionsverbindend

Berlin (DT/KNA) Der Imam der Berliner Ahmadiyya-Gemeinde, Abdul Basit Tariq, hat das Fasten als „religionsverbindend“ bezeichnet. Allen großen Religionen sei der Verzicht auf Nahrung für eine bestimmte Zeit bekannt, sagte Tariq am Sonntagabend in der katholischen Kirche Sankt Canisius in Berlin-Charlottenburg. Muslime empfänden das Fasten als „himmlisches Hilfsmittel zur Reinigung der Seele“. Während des islamischen Fastenmonats Ramadan versuchten die Gläubigen, ihre Beziehung zu Gott zu vertiefen, mehr im Koran zu lesen und mehr zu beten. Das Fasten solle die Seele vom Staub befreien, der sich über das Jahr dort angelagert habe. Am vergangenen Aschermittwoch begann für die Christen die 40-tägige Fastenzeit vor Ostern. Der Fastenmonat Ramadan beginnt in diesem Jahr am 9. Juli. In den kommenden Wochen predigen weitere Religionsvertreter über das Thema „Fasten“ in der Charlottenburger Kirchengemeinde Sankt Canisius. Am kommenden Sonntag folgt die Äbtissin des Benediktinerinnenklosters Alexanderdorf, Ursula Schwalke. Am 11. März predigt der griechisch-orthodoxe Archimandrit Emmanuel Sfiatkos. Am 18. März folgt die Kulturbeauftragte des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, Petra Bahr. Abschließend ist am 25. März die Judaistin Ulrike Offenberg zu Gast.

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