BEIM NAMEN GENANNT

Guido Westerwelle (FDP), Bundesaußenminister (links, Foto: dpa), hat angesichts der dramatischen Lage in Pakistan die Arbeit humanitärer Helfer gewürdigt. Er dankte für ihren oft lebensgefährlichen Einsatz, mit dem sie Menschenleben retteten. „Zugleich werden für die Helfer selbst ihre Einsätze immer gefährlicher“, erklärte er in Berlin zum Welttag der humanitären Hilfe. Nach Angaben seines Hauses kamen 1999 noch 30 Helfer zu Tode, im vorigen Jahr waren es bereits 102. Der Minister bezeichnete deutsche humanitäre Hilfe als Ausdruck der menschlichen Solidarität mit den Opfern von Naturkatastrophen und bewaffneten Konflikten. Es gehe allein darum, Leben zu retten und zu bewahren, Leiden zu lindern und den Betroffenen ihre Würde zurückzugeben. Westerwelle bekräftigte die Grundprinzipien der humanitären Hilfe, Menschlichkeit, Neutralität, Unparteilichkeit und Unabhängigkeit, die man heute energisch verteidigen müsse.

Reinhard Burger (61), Mikrobiologe, ist neuer Präsident des Robert-Koch-Instituts. Bundesgesundheitsminister Philipp Rösler (FDP) führte ihn am Donnerstag in Berlin in das Amt ein. Burger, seit 2001 bereits Vizepräsident des Instituts, ist Nachfolger des Biologen Jörg Hinrich Hacker (58), der im Oktober 2009 zum Präsidenten der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina gewählt wurde. Der Robert-Koch-Instituts-Präsident wird auf Vorschlag des Bundeskabinetts vom Bundespräsidenten ernannt. Rösler bezeichnete Burger als hochqualifizierten Wissenschaftler und erfahrene Führungskraft. Er soll das Institut zu einem Dienstleister für Fragen der öffentlichen Gesundheitsvorsorge ausbauen.

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