BEIM NAMEN GENANNT

Walter Mixa, der frühere Augsburger Bischof (Archivbild: KNA), hat am Mariä Himmelfahrts-Tag den Hauptgottesdienst in der jüngst zur päpstlichen Basilika erhobenen Stiftskirche im mittelfränkischen Herrieden gehalten. Der dortige Pfarrer hatte der Gemeinde den prominenten Zelebranten kurz vor Beginn der Messe angekündigt, selbst aber nicht konzelebriert. Auf die Bischofsinsignien Mitra und Stab verzichtete Mixa. Herrieden gehört zum Bistum Eichstätt. Wie die Pressestelle der Diözese am Montag der Katholischen Nachrichten-Agentur (KNA) sagte, darf der emeritierte Bischof selbstverständlich wie jeder Ruhestandsgeistliche die Eucharistie feiern. Dies erfolge jedoch in Abstimmung mit dem jeweiligen Ortspfarrer. Am Ende des Gottesdienstes segnete Mixa traditionsgemäß die Kräuterbuschen und übernahm die für diesen Tag angekündigte Einzelkrankensegnung. Der Bischof war Ende Juli aus dem Augsburger Bischofshaus ausgezogen und nach Fünfstetten im Bistum Eichstätt übergesiedelt. Dort war ihm in Absprache mit dem Eichstätter Bischof Gregor Maria Hanke und dem künftigen Augsburger Bischof Konrad Zdarsa als neuer Wohnort eine Bleibe im Haus der Franziskanerinnen von Maria Stern angeboten worden.

Bruder Paulus Terwitte (51), Kapuziner und einer der bekanntesten Ordensleute in Deutschland, zieht von Würzburg wieder nach Frankfurt. Wie die Deutsche Kapuzinerprovinz am Montag in München mitteilte, übernimmt er als Guardian die Leitung des Liebfrauen-Klosters. Diesem war er schon bis 2006 für sieben Jahre vorgestanden, bevor er für die Nachwuchssorge der Kapuziner in Dieburg zuständig wurde. 2009 kam der Ordensmann nach Würzburg. Er sollte dort mit fünf anderen Mitbrüdern das Konzept des Ordens zur Nachwuchsgewinnung weiterentwickeln.

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16.09.2021, 13 Uhr
Stephan Baier