Beim Namen genannt

Linken-Politiker Gregor Gysi findet Papst Franziskus „geradezu fantastisch“
| Linken-Politiker Gregor Gysi findet Papst Franziskus „geradezu fantastisch“

Der deutsche Linken-Politiker Gregor Gysi (69) findet Papst Franziskus „geradezu fantastisch“. Er stelle Menschheitsfragen und setze sich wie das ursprüngliche Christentum für Gerechtigkeit ein, sagte Gysi am Freitag im Interview des Kölner Diözesansenders „domradio“. Innerkirchlich stoße der Papst aber nicht bei allen auf Zustimmung, so der Rechtsanwalt. So habe er in einem Streitgespräch heftige Angriffe eines Ordensoberen gegen Franziskus abwehren müssen. Gysi: „Das ist meine neue Aufgabe geworden: Den Papst verteidigen.“ In einer Krise der katholischen Kirche hätten die Kardinäle in Franziskus den richtigen Papst gesehen, sagte der Politiker. „Nun haben sie ihn gewählt und sind teils trotzdem nicht zufrieden damit und stellen ihm ein Bein.“

Der Vorsitzende des Stephanuskreises der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Heribert Hirte (CDU), hat mit Blick auf den weltweiten Gebetstag der verfolgten und bedrängten Christen am zweiten Weihnachtstag zu mehr Solidarität mit religiösen Minderheiten aufgerufen. „Wir setzen uns für Christen ein, damit sich die Situation auch für andere verbessert“, erklärte Hirte am Freitag in Berlin. „Es ist für diese Menschen wichtig zu wissen, dass wir sie nicht vergessen haben.“ Er bete besonders für die Christen im Norden Nigerias. Regelmäßig litten sie unter Attentaten, Entführungen und brutaler Gewalt, unter anderem durch die islamistische Terrorgruppe Boko Haram.

Themen & Autoren

Kirche

Synode
Synode
Synodalität als Stärkung der Kirche Premium Inhalt
Synodale Prozesse wecken derzeit sowohl Hoffnung als auch Sorgen. Doch was zeichnet den „gemeinsamen Weg“ aus? Zehn biblische Anregungen für synodale Gespräche.
20.09.2021, 19 Uhr
Martin Baranowski
Schwules Paar
Rezension
Eine Wegweisung im LGBTIQ - Dschungel Premium Inhalt
Daniel Mattson legt in seinem autobiografischen Buch "Warum ich mich nicht als schwul bezeichne" tiefe Gedanken über Sexualität, persönliche Freiheit und die Lehre der Kirche vor.
19.09.2021, 17 Uhr
Barbara Stühlmeyer