Beim Namen genannt

Beim Namen genannt

Suizid ist für die Schauspielerin Christiane Hörbinger, 78, (Foto: dpa) nach eigenem Bekunden eine Sünde. „Ich bin katholisch. Für mich ist Selbstmord eine Sünde, eine selbstanmaßende Nichtachtung des Lebens“, sagte Hörbiger der Zeitschrift „Frau im Spiegel“. Auch unerträgliche Schmerzen wären demnach für sie kein Grund für einen Suizid. „Die Medizin ist so fortgeschritten, dass man nicht ständig Schmerzen haben muss.“ Als Zwölfjährige habe sie ihrem Vater versprochen, sich nie das Leben zu nehmen. „Ich kam gerade aus der Klosterschule. Dort hatten wir das Thema Selbstmord besprochen. Mein Vater wollte mein Ehrenwort, dass ich mich niemals umbringen werde“, erklärte Hörbiger, die am 2. Oktober in dem ARD-Film „Die letzte Reise“ zu sehen sein wird, in dem es ebenfalls um die Suizid-Frage geht. Angst vor dem Tod hat Hörbiger nach eigenen Worten „eigentlich nicht“. Sie habe eher Angst davor, „wissen zu müssen, wann ich sterben muss“, und bete, dass Gott sie davor bewahre. Sie habe „rechtzeitig“ ihr Testament gemacht. „Mein Testament hat mir eine gewisse Ruhe gegeben.“

Hollywood-Star George Clooney (56) hat ein Gebet für sein Land verfasst und auf der Seite „The Daily Beast“ veröffentlicht. Anliegen des US-amerikanischen Schauspielers sind Einheit und Sicherheit, auch für spezielle Personengruppen wie Kinder, Polizei und Armee betet er explizit. Das Magazin „Focus“ sieht in diesem Gebet eine Reaktion auf die Spannungen im Land.

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