Beim Namen genannt

Beim Namen genannt

Hoher Besuch bei Papst Franziskus: Der britische Langzeit-Thronfolger Prinz Charles trifft heute zusammen mit seiner Ehefrau Camilla, Herzogin von Cornwall, im Vatikan das Oberhaupt der Katholischen Kirche. Themen dürften der „Brexit“ und vielleicht auch die ökologische Zukunft des Planeten sein. Gilt Charles doch als sehr umweltbewusst. Für das Paar, das derzeit durch Italien reist, ist es laut dpa das erste Treffen mit dem Argentinier. Aber Charles und Camilla sind durchaus „Vatikan-erfahren“. 1985 kam Charles mit seiner damaligen Frau Prinzessin Diana zu Johannes Paul II. Sie war ganz in Schwarz gehüllt, inklusive Schleier. Ebenfalls in Schwarz kam Charles' zweite Frau Camilla zu ihrem ersten Besuch im Vatikan: 2009 bei Benedikt XVI.

Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat den heiligen Thomas von Aquin (1225–1274) als einen Vorkämpfer für ein friedliches und vereintes Europa gewürdigt. Der große Theologe sei zudem ein Mahner gegen Populismus gewesen, sagte Schick am Sonntagabend in seiner Fastenpredigt in Sankt Heinrich in Bamberg. Schon vor 800 Jahren habe er gewusst, wie wertvoll ein solidarisches Europa sei, seien doch aus heutiger Sicht Italien, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Polen und Tschechien seine Heimat gewesen. Thomas von Aquin würde alles tun, um das derzeit auseinanderfallende Europa zusammenzuhalten, weil es als Union das Gemeinwohl fördere.

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