Beim Namen genannt

Beim Namen genannt

Israels Staatspräsident Reuven Rivlin (Foto: dpa) wertet die jüngste Entschließung des Weltsicherheitsrates gegen den israelischen Siedlungsbau im Westjordanland und Ostjerusalem als „Schlag gegen den Frieden“ Das gegenseitige Vertrauen werde dadurch empfindlich gestört, sagte Rivlin am Dienstag bei seinem traditionellen Weihnachts- und Neujahrsempfang für die Kirchenoberhäupter in seiner Jerusalemer Residenz. Mit Blick auf das Zusammenleben der Religionen im Land sagte Rivlin, Israel wisse sich dem Schutz der religiösen Rechte aller Glaubensgemeinschaften verpflichtet. Man habe in einer Weise an den christlich-jüdischen Beziehungen gearbeitet, dass man stolz darauf sein könne.

Innenminister AryeH Deri von der religiösen Schass-Partei betonte Israels Rolle beim Schutz der Heiligen Stätten im Land. In einer Region, die die Wiege der Religionen sei, sei „Israel das sicherste Land für Christen“, sagte Deri. Die Bevölkerung wachse; es gebe weder Abwanderung noch irgendwelche Verfolgungen. Die Verpflichtung der Regierung zur Stärkung der christlichen Gemeinschaft sowie zur Religionsfreiheit für alle zeige sich nicht zuletzt in diversen Regierungsentscheidungen, so der Minister. Der griechisch-orthodoxe Patriarch von Jerusalem, Theophilos III., dankte Rivlin für seinen Einsatz für Freiheitsrechte im Land, insbesondere für die Kultusfreiheit.

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