Beim Namen genannt

Beim Namen genannt

CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn (Foto: dpa) hat vor dem Bundesparteitag der CDU eine Begrenzung der Zuwanderung angemahnt. Eine härtere Linie in der Asylpolitik widerspreche auch nicht dem christlichen Menschenbild, sagte er der „Passauer Neuen Presse“ (Montag). Auch der Bundespräsident habe gesagt, dass das Herz zwar weit sei, aber die Möglichkeiten begrenzt, so Spahn: „Diese Ambivalenz ist zutiefst christlich. Wir dürfen uns selbst nicht überfordern.“ Jeder, der nach Deutschland komme, habe das Recht auf ein ordentliches Asylverfahren, betonte er weiter, aber „wessen Antrag abgelehnt ist, der muss wieder zurück in seine Heimat.“ Das sei in der Vergangenheit aber „aus falsch verstandener Toleranz zu oft nicht durchgesetzt“ worden.

Der Ökumenische Patriarch Bartholomaios I. ist am Montag in Bari mit dem ökumenischen Sankt-Nikolaus-Preis der Theologischen Fakultät Apuliens ausgezeichnet worden. Papst Franziskus betonte aus diesem Anlass in einem Telegramm an Baris Erzbischof: „Ich vereine mich spirituell mit dem geliebten Bruder Bartholomaios in der Verehrung des heiligen Bischofs Nikolaus von Myra, dessen Reliquien seit fast 1 000 Jahren in Bari bewahrt werden. Ich vertraue der Fürbitte dieses in Ost und West so geliebten Hirten die ersehnte Herstellung der vollen Einheit der Christen an.“

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