Beim Namen genannt

Beim Namen genannt

Ursula von der Leyen (Foto: dpa), stellvertretende CDU–Vorsitzende, ist der Meinung, dass die Sache mit der „Political Correctness“ „überzogen“ worden sei. Das stellte sie gegenüber dem Magazin „Der Spiegel“ vom Samstag fest. Der soziale Druck, homogen zu antworten, sei zu hoch gewesen, sagte sie. „Es gibt einen Unterschied zwischen Political Correctness und zivilisatorischen Errungenschaften. Eine Grenze, unterhalb derer man schlichtweg Menschen beleidigt, herabsetzt, kränkt oder verbal diskriminiert.“ Diese Linie dürfe nicht unterschritten werden. „Wenn wir uns also gegen zu viel Political Correctness aufbäumen, müssen wir höllisch aufpassen, dass es keinen Backlash gibt“, meinte Von der Leyen und nannte als Beispiel die Wortwahl im amerikanischen Wahlkampf. „Die Ausdrücke, die dort etwa gegen Frauen gefallen sind, hatten nichts mehr mit ,Jetzt sagen wir mal die Wahrheit‘ zutun. Sie waren entwürdigend.“

Guillaume Bottazzi arbeitet seit Oktober an seinem riesigen Gemälde auf dem Place Jourdan in Brüssel, das an die Opfer des Terroranschlags erinnern soll. Ende Dezember soll das abstrakte Bild fertig sein. Der Künstler, der seit vier Jahren in Belgien lebt, hat bislang weltweit rund 40 monumentale Werke im öffentlichen Raum geschaffen.

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