Beim Namen genannt

Beim Namen genannt

Shimon Peres (Foto: dpa), ehemaliger israelischer Präsident und Friedensnobelpreisträger, hat nach seinem Schlaganfall Genesungswünsche von Papst Franziskus erhalten. Seit Mittwoch liegt Peres mit starken Gehirnblutungen auf der Intensivstation eines Krankenhauses bei Tel Aviv. Gegenüber der Zeitung „Haaretz“ bezeichneten die Ärzte seinen Zustand als „ernst, aber stabil“. Der 93-Jährige liege im künstlichen Koma. Der Papst bete für Peres' vollständige Genesung und um Kraft für seine Familie, teilte das Büro von Peres mit. Papst Franziskus und Shimon Peres sind Freunde, zuletzt hatten sie sich bei Peres' Vatikanbesuch vor zwei Monaten gesehen.

Erzbischof Heiner Koch hat ein Jahr nach seinem Amtsantritt nach eigenem Bekunden an der Spree Wurzeln geschlagen. Er sei „ein Teil dieses bunten Berlins geworden“, sagte Koch in einem am Freitag veröffentlichten Interview der Katholischen Wochenzeitung Berlin „Tag des Herrn“. „Zuhause bin ich in Berlin, das Rheinland bleibt meine Heimat“, so Koch. Nach zweieinhalb Jahren als Bischof von Dresden-Meißen wechselte Koch am 19. September an die Spitze des Hauptstadt-Erzbistums. Als eines seiner Ziele nannte Koch eine bessere Ausstattung der katholischen Hochschul-Theologie in Berlin. Deren gegenwärtiger Zustand sei „absolut unbefriedigend“. An der Universität gibt es statt der vorgesehenen vier katholischen Lehrstühle derzeit nur zwei, von denen einer nicht besetzt ist.

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18.09.2021, 19 Uhr
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