Beim Namen genannt

Beim Namen genannt

Brasiliens Superstar Neymar hat nach seinem Sieg im olympischen Fußballfinale am Samstagabend gegen Deutschland für Diskussionen in den sozialen Netzwerken gesorgt. Viele Nutzer kritisierten sein Stirnband mit der Aufschrift „100% Jesus“, das er während der Siegerehrung trug. Zwar ist das Tragen religiöser Botschaften laut den Statuten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) untersagt, Sanktionen gegen den Fußballer wird es laut brasilianischen Medienberichten aber wohl nicht geben. Das IOC wolle Gastgeber Brasilien nicht „die Feier versalzen“, hieß es. Die Mehrheit der Kommentarschreiber in den sozialen Netzen unterstützte Neymars Auftritt. „Wer im Namen des Herrn spielt, kann nicht verlieren“, schrieb eine Nutzerin. Denn auch der Weltfußballverband Fifa verbietet seit 2009 religiöse Botschaften. Neymar ist seit seiner Kindheit eng mit der Pfingstkirche „Igreja Batista Peniel“ verbunden.

Aus Sicht des ehemaligen sächsischen Ministerpräsidenten Kurt Biedenkopf ist die AfD aktuell keine Gefahr für die Demokratie. Mit Blick auf die bevorstehende Landtagswahl in Mecklenburg-Vorpommern sagte der Christdemokrat der Zeitschrift „Super Illu“: „Dass sich neue politische Gruppen kurzfristig bilden, wenn die Lebensverhältnisse sich tiefgreifend verändern, ist Ausdruck von Demokratie.“ Ein möglicher Wahlerfolg der Alternative für Deutschland erschwere aber die Koalitionsbildung, so Biedenkopf. Grundsätzlich sei er der Ansicht: „Wir gefährden die Demokratie, wenn wir nicht an sie glauben.“ Dasselbe gelte, betonte Biedenkopf, wenn man etwa das Wahlrecht nicht wahrnehme.

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