Beim Namen genannt

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Beim Namen genannt
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Leopoldo Lopez (Foto: dpa), der seit mehr als einem Jahr unter dem Vorwurf der Rebellion inhaftierte venezolanische Oppositionspolitiker, ist von führenden Zeitungen des Kontinents zu „Lateinamerikas Persönlichkeit 2015“ gewählt worden. Lopez erhalte die Auszeichnung wegen seines unermüdlichen Einsatzes für Demokratie in seinem Heimatland, heißt es in der Begründung einer Gruppe von zehn lateinamerikanischen Medienhäusern.

Ein Blick auf die Präsidenten des Weltverbandes (FIFA) und der Konföderationen offenbart das ganze Dilemma im Weltfußball. Weltverbandsboss Joseph Blatter und Michel Platini, Präsident der Europäischen Fußball-Union (UEFA), sind wegen einer dubiosen Zwei-Millionen-Franken-Transaktion aus dem Jahr 2011 von der FIFA-Ethikkommission für acht Jahre gesperrt worden. Juan Angel Napout und Alfredo Hawit Banegas, Präsidenten der Verbände aus Südamerika (CONMEBOL) und Nord- und Zentralamerika (CONCACAF), wurden wegen möglicher Korruption Anfang Dezember in Zürich festgenommen. Auch gegen Afrika-Chef Issa Hayatou, derzeit FIFA-Interimspräsident, sind Korruptionsvorwürfe bekannt. Unterdessen musste sich Scheich Salman bin Ibrahim Al Chalifa, Boss der asiatischen Konföderation (AFC) und FIFA-Präsidentschaftskandidat, mit Vorwürfen wegen Menschenrechtsverletzungen in Bahrain auseinandersetzen. Nur David Chung, Präsident des ozeanischen Verbandes (OFC), steht noch nicht im Mittelpunkt von Anschuldigungen.

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