Beim Namen genannt

Beim Namen genannt

Irina Bokova (Foto: dpa), die Generaldirektorin der Weltkulturorganisation Unesco, hat den iranischen Wettbewerb für Holocaust-Karikaturen verurteilt. Bei einem Treffen in Paris sagte sie dem Geschäftsführer des Jüdischen Weltkongresses (WJC) in Israel, Robert Singer, Unterstützung ihrer Organisation bei der Bekämpfung von Antisemitismus zu. Ein Teheraner Kulturinstitut hatte kürzlich als Antwort auf die Mohammed-Karikaturen in der französischen Satirezeitschrift „Charlie Hebdo“ und anderen westlichen Medien einen Wettbewerb für Holocaust-Zeichnungen ausgelobt. Bis 1. April können dort Karikaturen eingereicht werden; der Sieger soll umgerechnet rund 20 000 Euro Preisgeld erhalten.

Christen schützen nach Ansicht des libanesischen Außenministers Jibran Bassil das religiöse Gleichgewicht im Nahen Osten. Wie die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA (Dienstagabend) berichtet, verurteilte Bassil bei einer Konferenz des UN-Menschenrechtsrates in Genf die Taten der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS). Bassil warnte vor Bestrebungen des IS, die politische Landkarte des Nahen Ostens neu zu zeichnen und die Identität der Region in einem Moment neu zu formulieren, in dem sie sich nach Europa und zur Welt hin ausrichte. Dagegen stelle die Präsenz von Christen in der Region einen Schutz dar.

Der Jesuit Friedhelm Hengsbach hält das Denken seines Ordensbruders Oswald von Nell-Breuning (1890–1991) über soziale Marktwirtschaft nach wie vor für aktuell. Am Sonntag vor 125 Jahren wurde der „Nestor der Katholischen Soziallehre“ geboren. Er starb 1991 mit 101 Jahren.

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