Beim Namen genannt

Beim Namen genannt

Robert Antretter (Foto: Lebenshilfe-Archiv), erhält den diesjährigen Eugen-Bilz-Preis. Der Vorsitzende des Stiftungsrates, der Rottenburger Oberbürgermeister Stephan Neher, wird die Ehrung am kommenden Samstag überreichen. Der Preis würdigt die Leistungen einer von christlicher Verantwortung geprägten Persönlichkeit des öffentlichen Lebens. Der Preis ist mit 5 000 Euro dotiert. Stephan Neher betont: „Es war eine sehr bewusste Entscheidung, den Preis des großen christlichen Widerstandskämpfers an den langjährigen Vorsitzenden der Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. zu verleihen. Wir wollen damit ein Zeichen setzen. Robert Antretter ist unermüdlich in seinem Engagement für die Werte unserer Verfassung wie den Schutz der Würde des Menschen. Er verkörpert unseren gemeinsamen Wertekanon und arbeitet für die Inklusion von behinderten Mitbürgerinnen und Mitbürgern. Er steht ein für Menschen mit geistiger Behinderung, die in unserer Zeit allzu schnell ins Abseits zu geraten drohen. Herr Antretter hat damit engagiert dazu beigetragen, unsere Gesellschaft menschlicher und mitmenschlich zu gestalten.“ Antretter wurde 1939 in München geboren. Der gelernte Schriftsetzer arbeitete im Verlagswesen und war in verantwortlichen Positionen des SPD-Landesverbandes Baden-Württemberg tätig. Von 1980 bis 1998 wirkte er als SPD-Abgeordneter im Deutschen Bundestag. Von 2000 bis 2012 war er ehrenamtlich Vorsitzender der Bundesvereinigung Lebenshilfe e. V. Die 1958 gegründete Lebenshilfe versteht sich als Selbsthilfevereinigung, Eltern-, Fach- und Trägerverband für Menschen mit geistiger Behinderung und ihre Familien. Sie begleitet Menschen mit geistiger Behinderung in ihrem Bestreben, gleichberechtigt am Leben in der Gesellschaft teilzunehmen.

Themen & Autoren

Kirche

Papst in Budapest
Budapest
Umkehr: Die wahre Reform der Kirche Premium Inhalt
In Budapest wurde die Tiefendimension der Kirche sichtbar: Mit Blick auf Christus ist sie jung, dynamisch, fröhlich, ökumenisch, missionarisch und attraktiv. Ein Kommentar.
16.09.2021, 13 Uhr
Stephan Baier