Beim Namen genannt

Beim Namen genannt

Erzbischof Jose Maria Arancedo (Foto: IN), Vorsitzender der argentinischen Bischofskonferenz, hat im Namen der Bischöfe die Forderung nach einem harten Durchgreifen gegen den wachsenden Drogenhandel in Argentinien bekräftigt. Man habe mit großer Besorgnis über das Problem gesprochen, sagte er der Tageszeitung „La Prensa“ vom Dienstag. Gewalt und Kriminalität seien die Begleiterscheinungen dieses „Geschäfts mit dem Tode“. Die Ursachen für die steigende Drogenkriminalität in Argentinien liegt nach Ansicht der Bischöfe in einem sozialen Ungleichgewicht, das vor allem viele junge Menschen in die Arme jener treibe, die das schnelle und leichte Geld versprechen. In den vergangenen Jahren ist Argentinien zu einem wichtigen Umschlagplatz für den Kokainhandel geworden. Allein in der Hafenstadt Rosario stieg die Zahl der Mordopfer von 119 im Jahr 2010 auf 257 im Jahr 2013. Die katholische Kirche hatte sich in der jüngeren Vergangenheit mehrfach zu dem Thema zu Wort gemeldet.

Die Tolmachevy Sisters, die sanftgewellt blonden Zwillingsschwestern, die Russland in das Rennen um den Eurovision Songcontest (ESC) geschickt hat, haben das Finale erreicht. Das hat während der Show in Dänemark für laute Buhrufe gesorgt. Auch die Ukraine wird am Samstagabend mit der Sängerin Mariya Yaremchuk im Finale stehen – die Politik macht die Pop-Show zum Gesprächsstoff. Das Gute dabei ist, dass Lichtgewitter und Gesangsdonner höchstens in Augen und Ohren jucken.

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