Beim Namen genannt

Beim Namen genannt

Gabriel García Márquez (Foto: dpa), der vergangenen Donnerstag verstorbene und gefeierte kolumbianische Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger, hat als Zwölfjähriger entdeckt, was Worte bewirken können: Einmal wäre er beinahe von einem Fahrradfahrer überfahren worden, wenn nicht im selben Moment ein Priester, der gerade vorbeikam, mit lauter Stimme „Vorsicht!“ gerufen hätte, berichtet die mexikanische Website Un1ón Jalisco. Der Radfahrer bremste scharf und fiel vom Rad. Da sagte der Priester zum kleinen Márquez: „Hast du die Macht der Worte gesehen?“ Von Márquez bleibt der Welt noch ein neues Buch: Sein letztes Werk mit dem Arbeitstitel „En agosto nos vemos“ (Wir sehen uns im August) wird möglicherweise posthum veröffentlicht. Márquez habe schon seit langer Zeit an dem Buch gearbeitet, sagte Cristóbal Pera vom Verlag Random House. Das Skript sei fertig.

Der US-Musiker Jon Bon Jovi (52) hat in Philadelphia ein Haus für Obdachlose und Menschen mit geringem Einkommen eröffnet. Das vierstöckige Gebäude mit 55 Wohnungen, Büros und Geschäften trägt den Namen „JBJ Soul Homes“ und wird unter anderem von der Stiftung des Sängers, „Soul Foundation“, finanziert. „Die Eröffnung der „JBJ Soul Homes“ ist ein weiteres Beispiel für die Macht des WIR, wie ich es gerne nenne“, sagte der Rockmusiker. Jovi setzt sich seit längerem für bezahlbare Wohnungen in US-Städten ein.

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