Beim Namen genannt

Beim Namen genannt

Prinz Edward (49), jüngster Sohn von Queen Elizabeth II., hat seinen Besuch bei den Paralympics im russischen Sotschi wegen der Ukraine-Krise abgesagt. Er werde „auf Geheiß der Regierung“ nicht nach Sotschi reisen, teilte Edward (Foto: dpa) in der Nacht zum Montag in London mit. Zuvor hatte Premierminister David Cameron erklärt, auch Vertreter seiner Regierung würden nicht zu den Weltspielen der Behindertensportler reisen. In der gegenwärtigen Lage wäre das „nicht richtig“. Edward ist Schirmherr der britischen paralympischen Vereinigung. Die Paralympics werden an diesem Freitag eröffnet und dauern bis zum 16. März.

John Stuart, ein australischer Missionar, wurde vom kommunistischen Regime in Nordkorea des Landes verwiesen. Nordkorea warf dem 75 Jahre alten Christen vor, im Februar heimlich biblische Abhandlungen auf koreanisch in einer U-Bahn in Pjöngjang verteilt zu haben. Stuart habe seine „kriminellen Handlungen“ gestanden und um Verzeihung gebeten, berichteten die Staatsmedien am Montag. Stuart landete kurze Zeit später in Peking. Zu den Anschuldigungen Nordkoreas sagte er vor wartenden Journalisten auf dem Flughafen zunächst nichts. Die nordkoreanischen Behörden hatten den Berichten zufolge den in Hongkong lebenden Stuart nach seiner Einreise als Tourist am 18. Februar festgenommen. Der Beschluss, ihn freizulassen, sei unter anderem unter Berücksichtigung seines Alters erfolgt. Stuart sei in der Vergangenheit in China, Vietnam und anderen Ländern für „ähnliche Verbrechen“ bestraft worden. Er sei „sehr, sehr müde“, sagte Stuart laut der südkoreanischen Nachrichtenagentur Yonhap nach seiner Ankunft in der chinesischen Hauptstadt.

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