Beim Namen genannt

Beim Namen genannt

Mit Blick auf die Verteilung des Wohlstands weltweit ist für Oxfam-Geschäftsführerin Winnie Byanyima (Foto: IN) die soziale und ökonomische Katastrophe vorprogrammiert. Dass die 85 reichsten Personen auf der Welt zusammen so viel Geld besitzen wie die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung, führe auf Dauer zu Ungleichheiten im großen Maßstab, sagte die Chefin der britischen Hilfsorganisation der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. „Das Problem ist, dass ein Prozent der Menschen 46 Prozent des materiellen Wohlstands besitzt und dass dies auch mit der Monopolisierung von Lebenschancen, politischem Einfluss und Entscheidungsmacht verbunden ist“, erklärte Byanyima. Es ginge um Benachteiligungen über Generationen und Landesgrenzen hinweg. Im Kampf gegen Armut und Hunger in der Welt komme man nicht umhin, sich dieser Ungleichheit zu stellen. Wohlhabende dürften nie weniger zahlen als die Armen, so Oxfam. Die Hilfsorganisation hatte am Montag einen Bericht zur Wohlstandsverteilung weltweit veröffentlicht, der die Schere zwischen Arm und Reich widerspiegelt.

Für Cameron Diaz, Hollywood-Schauspielerin, ist Dankbarkeit der Schlüssel zum Glück. „Wir leben in einer Gesellschaft totalen Undanks“, kritisierte die 41-Jährige im Interview mit der „Bild am Sonntag“. Sie denke nie „früher war alles besser“ oder „ich hätte gern dies, ich wünsche mir das“. „Nein, ich möchte jetzt leben, dankbar sein für das, was ich habe, und keinen Gedanken an das verschwenden, was ich nicht habe“, sagte Diaz.

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