Beim Namen genannt

Beim Namen genannt

Günter Grass (86), Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger, wird keinen Roman mehr schreiben. Sein Alter und seine Gesundheit ließen Planungen für fünf oder sechs Jahre nicht zu, sagte Grass (Foto: dpa) der „Passauer Neue Presse“. Aus nach einem Krankenhausaufenthalt entstandenen Zeichnungen hätten sich jedoch erste Texte ergeben: „Was dabei herauskommt, weiß ich nicht.“ Grass zählt zu den 560 Schriftstellern aus 83 Ländern, die kürzlich mit einem Aufruf gegen die Massenüberwachung durch Regierungen und Unternehmen protestierten. Zugleich kritisierte er, die jüngere Künstlergeneration mische sich politisch zu wenig ein: „Der Schriftsteller ist nicht nur Schriftsteller, sondern auch Zeitgenosse und Bürger in seinem Land.“

Das Ehepaar Hans und Ines Koerdt aus Köln haben aus Dankbarkeit für den langjährigen Dienst von Joachim Kardinal Meisner als Erzbischof von Köln eine Gebetsinitiative gegründet. Sie möchten „ihm auf diesem Weg unsere besondere Anerkennung, Zuneigung und Würdigung seines Wirkens ausdrücken“, schreiben sie auf der dafür eingerichteten Homepage. In seiner fast 25-jährigen Amtszeit habe Meisner mit Gottes Hilfe nicht nur die Kölner Erzdiözese als ein „echter Hirte“ mit Liebe und Eifer geleitet, sondern auch viele wichtige Ereignisse der Orts- und Weltkirche angeregt und mitgestaltet, so das Ehepaar. „Wir denken hierbei besonders an den Weltjugendtag 2005 und den Eucharistischen Kongress 2013.“ Seine Ermutigung, sich Christus ganz anzuvertrauen, sei ein Geschenk für die ganze Kirche. Unter www.meisnergebet.de können sich jederzeit weitere Mitbeter eintragen – das Gebetsanliegen umfasst außerdem die Bitte um einen guten Nachfolger im Amt des Erzbischofs von Köln.

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