Beim Namen genannt

Beim Namen genannt

Vitali Klitschko (Foto: dpa), ukrainischer Oppositionspolitiker, hält das Entgegenkommen der ukrainischen Regierung bei dem EU-Assoziierungsabkommen für vorgetäuscht. „Präsident Janukowitsch tut jetzt plötzlich so, als wolle er das EU-Abkommen doch noch unterschreiben. Ich frage mich: Warum hat er es dann nicht längst getan?“, schreibt der Box-Weltmeister in einem Gastbeitrag für die „Bild“-Zeitung. Er halte dies für reine Propaganda, um die Massen zu beruhigen. Der Staatspräsident Viktor Janukowitsch sei längst ein Getriebener Russlands. „Ich bin für eine enge Freundschaft zu Russland, aber gegen eine Zollunion“, so Klitschko. Die Ukraine gehöre zu Europa. Klitschko bekräftigte zudem, dass die Demonstrationen der Opposition trotz Kälte und Widerstand weitergingen. Die ukrainische Regierung hatte am Donnerstag verkündet, dass man das Assoziierungsabkommen mit der EU nach einer Absage vor rund drei Wochen nun doch unterzeichnen werde. Zuvor hatte die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton erklärt, Janukowitsch habe ihr bei ihrem Besuch in Kiew eine Unterschrift zugesichert.

Im Kölner Dom befindet sich nun eine Reliquie von Papst Johannes Paul II. (1978-2005). Kardinal Joachim Meisner stellte am Montagabend im Nordquerhaus ein Schaugefäß auf, das ein Stoffläppchen mit einem Blutstropfen des Papstes enthält. Das Blut stamme aus einer Probe, die wenige Tage vor dem Tod von Johannes Paul II. in der Osterzeit 2005 entnommen worden sei.

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