Beim Namen genannt

Beim Namen genannt

Gudrun Kopp, Parlamentarische Staatssekretärin beim Entwicklungsminister und FDP-Politikerin, sieht die Entwicklungsarbeit der UN positiv. Es seien zwar nicht alle der im Jahr 2000 vereinbarten Milleniums-Entwicklungsziele erreicht worden – doch die Einigung auf internationale Entwicklungsziele habe es ermöglicht, viele Kräfte zu mobilisieren, sagte sie gestern in einem Interview mit der KNA in Berlin. Kopp nimmt am Mittwoch an einer Sonderveranstaltung der UNO-Generalversammlung in New York teil, bei der eine Bilanz der 2015 auslaufenden UN-Millenniumsziele (MDG) gezogen und ein Zeitplan für eine Weiterentwicklung beschlossen werden soll. Sie sprach sich für eine enge Verzahnung von Umwelt- und sozialen Zielen aus. Für die Bundesregierung sei zentral, dass Entwicklungsziele und Nachhaltigkeitsziele in „ein einheitliches Zielsystem gegossen werden. Beides darf nicht nebeneinander herlaufen.“ Bei der neuen Agenda müsse es beispielsweise um die Ausrottung von Hunger und Armut, den Zugang zu sozialer Sicherung und Gesundheitsversorgung, aber auch Themen wie ein breitenwirksames Wirtschaftswachstum und die damit einhergehende Schaffung von Arbeit und Beschäftigung gehen. „Mir persönlich ist außerdem die Inklusion von Menschen mit Behinderungen ein großes Anliegen“, sagte Kopp. Zudem setze sie auf mehr Effizienz in der Entwicklungshilfe.

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