Beim Namen genannt

Beim Namen genannt

Gerd Langguth, Bonner Politikwissenschaftler, Publizist und ehemaliger CDU-Politiker, ist tot. Der Professor starb am Sonntag im Alter von 66 Jahren in Köln, wie eine Sprecherin der Universität Bonn am Montag bestätigte. Aufmerksamkeit erregte vor allem Langguths Biografie über Angela Merkel. Den Lesern dieser Zeitung war der Protestant als geschätzter Interviewpartner bekannt. An der Bonner Universität lehrte er als Honorarprofessor für Politische Wissenschaft. Von 1976 bis 1980 war Langguth CDU-Bundestagsabgeordneter und galt später als Experte für die Politik von CDU und CSU. Von 1981 bis 1985 war Langguth Direktor der Bundeszentrale für politische Bildung in Bonn.

Martin Kastler (38), CSU-Europaabgeordneter aus Schwabach, bleibt Bundesvorsitzender der Ackermann-Gemeinde. Die Mitglieder der Hauptversammlung bestätigten ihn am Wochenende in Nürnberg, wie der Vertriebenenverband mitteilte. Kastler steht seit 2010 an der Spitze der Ackermann-Gemeinde. Neuer Geistlicher Bundesbeirat ist Dieter Olbrich (64) aus München. Dort ist er unter anderem Stiftungsdirektor des Albertinums. Die Ackermann-Gemeinde wurde 1946 von Katholiken aus dem Sudetenland gegründet. Sie setzt sich seither für die Aussöhnung von Deutschen, Tschechen und Slowaken ein. Dem Verband gehören rund 5 000 Mitglieder an.

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