Beim Namen genannt

Beim Namen genannt

Erzbischof Robert Zollitsch, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (Foto: dpa), sieht in der Papstwahl eine „wichtige und historische Stunde der katholischen Kirche“. Mit Blick auf das am Dienstag beginnende Konklave rief er alle Katholiken zu einem Moment der Besinnung und zum Gebet „zu Hause oder in den Kirchen und Kapellen“ auf: „Das Gebet ist die verbindende Kraft aller Gläubigen. Mit dem Gebet nehmen wir als Gläubige unsere Verantwortung am Heils- und Sendungsauftrag der Kirche wahr“, so der Bischofskonferenzvorsitzende. Nach dem Rücktritt von Benedikt XVI. beginnt am Dienstag in der Sixtinischen Kapelle die Wahl des künftigen katholischen Kirchenoberhaupts.

Die Union soll sich nach dem Willen von Armin Laschet, stellvertretender CDU-Vorsitzender, in ihrem Wahlprogramm auf ein Familiensplitting festlegen. „Je mehr Kinder eine Familie hat, desto höher sind die Steuervorteile. Eine solche auf die Familie fokussierte Reform sollte auch Bestandteil eines gemeinsamen Wahlprogramms von CDU und CSU werden“, sagte der nordrhein-westfälische CDU-Landesvorsitzende der Düsseldorfer „Rheinischen Post“ (Montag). Das Ehegattensplitting müsse zum Familiensplitting erweitert werden, das den Faktor Kind stärker als bisher berücksichtige. Laschet betonte, dass sich eine solche Reform nicht gegen andere private Lebensformen richte. Die CDU unterstütze damit nur die Familie mit Kind. „Der Staat muss ein Interesse an der Generationennachfolge haben, alles andere ist Privatsache“, so der Politiker. Der CDU-Fraktionschef Karl-Josef Laumann äußerte sich dagegen skeptisch zu einem Familiensplitting und warnte vor Schnellschüssen.

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