Beim Namen genannt

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Michael Bertrams (Foto: dpa), der frühere Präsident des Verfassungsgerichtshofes für Nordrhein-Westfalen, wirft dem Bundesverfassungsgericht vor, mit seinen Urteilen zu gleichgeschlechtlichen Partnerschaften eine „Erosion tradierter Werte“ einzuleiten. Im Falle der Homo-„Ehe“ hätten sich die Karlsruher Richter von den Vorstellungen der Mütter und Väter des Grundgesetzes so weit entfernt, dass man nur schwer von einer vertretbaren Verfassungsinterpretation sprechen könne, schrieb Bertrams gestern in einem Beitrag für den „Kölner Stadt-Anzeiger“. Artikel 6 Absatz 1 des Grundgesetzes stelle nach Bertrams Ehe und Familie klar und verbindlich unter den besonderen Schutz der staatlichen Ordnung. Der Gesetzgeber dürfe über die für das Institut der Ehe wesentlichen Strukturprinzipien nicht verfügen. „Keine andere Personengemeinschaft wird vergleichbar vom Grundgesetz geschützt“, so der Jurist.

Im Rahmen eines feierlichen akademischen Akts in der Großen Universitätsaula Salzburg wurde der Wallfahrtsdirektor von Maria Vesperbild Wilhelm Imkamp zusammen mit dem Unternehmer Professor Claus Hipp in Anwesenheit der Staatspräsidenten von Slowenien und Kroatien, sowie des russischen Botschafters, in die Europäische Akademie der Wissenschaften und Künste aufgenommen. Die Akademie ist hervorgegangen aus einer regelmäßigen Gesprächsrunde des Kardinals König mit prominenten Wissenschaftlern aus Wien, München, Innsbruck und Salzburg.

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