Beim Namen genannt

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Beim Namen genannt
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Kardinal Rainer Maria Woelki, der Berliner Erzbischof (Foto: Archiv), hat die Bedeutung der Ferien für Familien und Paare betont. Allerdings herrsche bei den Deutschen „eine Art Glückszwang“ und nur etwa 40 Prozent der Urlauber erholten sich tatsächlich, schrieb er in einem Beitrag für die Berliner Boulevardzeitung „B.Z.“ am Donnerstag. Ebenso könne die Ferienzeit auch schnell zur Krisenzeit in Beziehungen werden. „Anstatt bei romantischen Strandspaziergängen die gegenseitige Liebe zu erneuern, liefern sich die Partner heftige Wortgefechte“, so Woelki. Um solche Erlebnisse zu vermeiden, helfe es, bereits vor der Reise über die Erwartungen zu sprechen, rät der Kardinal. So könne die Ferienzeit auch „geschenkte Zeit sein, um einander mit den Augen des Herzens anzusehen, in Ruhe ins Gespräch zu kommen, sich bewusst an den Händen zu fassen und trotz aller Differenzen einander versichern: Ich bin bei dir“.

Barbara Schock-Werner scheidet nach eigenen Worten am 31. August mit Wehmut nach 13 Jahren aus ihrem Amt als Kölner Dombaumeisterin in den Ruhestand. Das sagte die 65-Jährige am Donnerstag in Köln. Künftig wolle sie als Beraterin für Denkmalschutz arbeiten und darüber hinaus ehrenamtlich tätig sein. Der Kölner Dompropst Norbert Feldhoff würdigte ihr Wirken an der Kathedrale als „ausgezeichnet“. Schock-Werner war die erste Frau im Dombaumeister-Amt. Nachfolger ist der Würzburger Steinmetzmeister und Kunsthistoriker Michael Hauck, der zuvor Hüttenmeister der Passauer Dombauhütte war.

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