Beim Namen genannt

Reinhard und Sandra Schlittert, die Eltern des zehnjährigen Mirco (Foto: dpa), der am 3. September entführt und am 26. Januar ermordet aufgefunden worden war, haben in einem Interview mit der pfingstkirchlichen Zeitschrift „GEISTbewegt“ (Erzhausen bei Darmstadt) bekannt: „Wir glauben, dass Gott Mirco an seine Hand genommen hat, um ihm den Himmel und alle Herrlichkeit zu zeigen. Und wir werden Mirco wiedersehen.“ In dem Interview schildern laut Nachrichtenagentur idea die Eltern aus Grefrath am Niederrhein, wie ihnen der christliche Glaube Kraft und Trost gibt: „Gott hat uns in all den Monaten wirklich durchgetragen. Immer wieder hat er uns getröstet und auch wir durften andere ermutigen. Das hat viele erstaunt und so hatten wir viele, gute Gespräche über die Hoffnung, die wir durch unseren Glauben an Jesus Christus haben.“ Als nach 145 Tagen die Todesnachricht kam, sei sie auch „irgendwie erleichtert“ gewesen, berichtet Sandra Schlitter: „Erleichterung, dass wir nun nicht mehr zwischen Hoffen und Bangen leben müssen.“ Über Olaf H., der den Mord an ihrem Kind gestanden hat, sagen die Eltern: „Er muss wohl im wahrsten Sinne des Wortes vom Teufel geritten worden sein. Ein belasteter Mensch, der nicht wusste, wohin mit seiner Last.“ Das Ehepaar Schlitter: „Wir wissen, wohin mit unserer Last; wir bringen sie Gott, jeden Tag aufs Neue.“ Die Familie engagiert sich in der Christengemeinde Krefeld, die dem Bund Freikirchlicher Pfingstgemeinden (BFP) angehört.

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