Beim Namen genannt am 18. April

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron

Der Wiederaufbau der durch einen Brand zerstörten Kathedrale Notre-Dame soll nach den Worten von Frankreichs Präsident Emmanuel Macron zügig vonstatten gehen. „Ich möchte, dass dies in fünf Jahren abgeschlossen sein wird“, sagte Macron in einer Fernsehansprache an die Nation. In seiner gut fünfminütigen Rede appellierte Macron an den Zusammenhalt der französischen Gesellschaft. Weiter dankte der Präsident Polizei, Feuerwehr und Rettungskräften für ihren Einsatz. Zugleich würdigte er die Zeichen von Solidarität aus dem In- und Ausland.

Betroffenheit in Kairo: Anlässlich des Großbrands der Kathedrale Notre-Dame in Paris hat der Großimam von Al-Azhar, Ahmed al-Tayyeb, sein Mitgefühl bekundet. „Ich bin sehr traurig über den Brand der Notre-Dame-Kathedrale, die ein historisches Meisterstück ist“, schrieb er am Dienstag auf Twitter. Im Herzen sei man bei den „Brüdern in Frankreich“, die „unsere volle Unterstützung haben“, so der Großimam, der als eine der wichtigsten Lehrautoritäten im sunnitischen Islam gilt und in den 1970er Jahren an der Sorbonne promoviert hat.

ARD und ZDF haben Kritik zurückgewiesen, angesichts des Feuers in der Kathedrale Notre-Dame Montagabend am Programm festgehalten zu haben. Das Erste zeigte um 20.15 Uhr die BBC-Dokumentation „Wilde Dynastien“ mit einer Folge über Tiger, das ZDF einen Krimi. „Millionen Menschen fiebern mit der Kirche Notre Dame in Paris, einem der bedeutendsten kulturellen Orte in Europa“, twitterte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet. „Warum muss man CNN einschalten, während die ARD Tierfilme zeigt?“ ARD-Chefredakteur

Rainald Becker sagte der Deutschen Presse-Agentur: „Wir sind natürlich von den Gegebenheiten vor Ort abhängig. Uns war es wichtig, dass unser Korrespondent vor Ort ist und von dort auch live berichtet, dem haben wir den Vorrang gegeben.“

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