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Syrien: Christen fürchten Al-Kaida

Im Konflikt zwischen der syrischen Regierung und der bewaffneten Opposition fürchten syrische Christen einen wachsenden Einfluss islamistischer Kräfte (Foto: dpa). In den vergangenen Tagen sei eine stärkere Präsenz von Al-Kaida festzustellen, erklärte der Franziskanerpater und Direktor des Ökumenischen Zentrums in Tabbaleh (Damaskus), Romualdo Fernandez, auf Anfrage der Katholischen Nachrichten-Agentur . Die jüngsten Terroranschläge in Damaskus hätten bei den Christen die Angst geweckt, Ziel von Anschlägen zu werden. Seit zwei Monaten seien tausende Christen in die libanesische Hauptstadt Beirut geflohen. Als besonders beunruhigend bezeichnete der Ordensmann den drohenden Einsatz chemischer Waffen beider Seiten und die zu befürchtenden Reaktionen der internationalen Gemeinschaft.

Zitat der Woche

„Auch Maria und Josef sind Menschen gewesen, die mit dem Kind, das geboren werden sollte, auf eine Herberge angewiesen waren, auf Menschen, die menschenfreundlich waren und Türen aufgemacht haben, statt sie zu verschließen.“

Bundespräsident Joachim Gauck am Mittwoch nach dem Besuch in einem brandenburgischen Asylbewerberheim.

Zahl der Woche

3 000

Das Kolpingwerk appelliert an Opel und General Motors (GM), die 3 000 Beschäftigten nach dem Ende der Autoproduktion 2016 am Standort Bochum nicht im Stich zu lassen. „Wir fordern, dass Opel und GM ihrer Verantwortung gerecht werden und unter Vermeidung betriebsbedingter Kündigungen den Beschäftigten echte Perspektiven bieten“, erklärte der katholische Sozialverband am Donnerstag in Köln.